Alle Jahre wieder: Heckenschnitte

Alle Jahre wieder: Heckenschnitte

Alle Jahre wieder: Heckenschnitte

Der Rückschnitt von Hecken und Sträuchern sorgt in jedem Februar für zahlreiche Rückfragen. Aus diesem Grund wollen wir die Hintergründe bereits vorab erläutern:

Der Rückschnitt von Hecken und Büschen ist ohne gesonderte Genehmigung nur vor dem 1. März eines Jahres möglich, da ab 1. März die Brutzeit von Vögeln zu beachten ist. Deshalb müssen auch im Februar 2020 zahlreiche Rückschnitte, die im ersten Moment gefühlt als drastische Eingriffe wahrgenommen werden, vorgenommen.

In der Regel werden Hecken und Büsche „auf den Stock gesetzt“. Darunter ist das ca. kniehohe Abschneiden von Gehölzen zu verstehen.

Besonders einheimische Gehölze wie z.B. Haselnuss, Holunder u.v.m vertragen diese Form der Pflege sehr gut und treiben aus den sogenannten schlafenden Augen des verbliebenden Stammrestes wieder aus. Dadurch wird erreicht, dass die Hecke auch im unteren Bereich dicht bleibt. Durch das “auf den Stock setzen” werden die Gehölze verjüngt, tragen wieder Früchte und haben zum Teil eine erheblich höhere Lebenserwartung.

Ein Augenmerk wird darauf gelegt, dass nicht alle Sträucher gleichzeitig heruntergenommen werden, sondern abwechselnd jedes Jahr ein anderes Teilstück (ca. ein Drittel). In wenigen Monaten ist vom ursprünglich als erheblich empfundenen Eingriff praktisch nichts mehr zu sehen.

Um Verständnis für die notwendigen Eingriffe wird deshalb gebeten.

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